Eigenbluttherapie und PRP

Eigenblutbehandlung heißt Entnahme von Blut aus der Vene und anschließender Re-Injektion zurück in den eigenen Muskel.

In unserem Blut befinden sich neben roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) auch Antikörper des Immunsystems, Hormone, Elektrolyte und Bluteiweiße.

Diese Bestandteile sind für die Therapie von wichtiger Bedeutung und können als körpereigene Arznei zur Anregung von Heilungsprozessen genutzt werden. 

Beispielsweise bei Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, der Bronchien und Lunge, des Darm-Leber-Gallensystem, der Nieren- und Genitalorgane, dem Bewegungsapparat und  bei Allergien.

PRP

Eine Sonderform der Eigenbluttherapie ist die PRP „ Plättchenreiches Plasma“.

Das entnommene Blut wird durch schleudern von den roten Blutkörperchen getrennt und dadurch Blutplasma hergestellt. Das Plasma enthält neben allen natürlichen Bestandteilen der Blutflüssigkeit besonders viele Blutplättchen, Eiweiße und Wachstumsfaktoren.

Das PRP kann zur Behandlung von Entzündungen und zur Zellerneuerung an Gelenken, Sehnen, Narben und Haut verwendet werden und wird subkutan (unter die Haut) gespritzt.